Neues Studien- und Forschungsprojekt

Werkstatt Verlagscockpit: Auf dem Weg zum Verlagscockpit

Gemeinschaftsprojekt mit Dienstleistern, Universitäten und Verlagen

Zwei Gründe waren es, die Heinold, Spiller & Partner (HSP) und das Softwareunternehmen KUMAVISION AG dazu bewogen haben, sich intensiver mit dem Thema Controlling und Kennzahlen in Verlagen auseinanderzusetzen:

Dies haben auch die Ergebnisse einer Umfrage unter IT-Dienstleistern über die Zusammenarbeit mit Verlagen (Narses Beratungsgesellschaft 2015) in Sachen Standards, industrielle Professionalität und Management gezeigt. Um dieses Verbesserungspotenzial heben zu können, haben HSP und KUMAVISION eine Projektgruppe gegründet, die in der "Werkstatt Verlagscockpit" derartige Standards und Kennzahlen für die Verlagsprozesse entwickeln will. Erste weitere Teilnehmer am Projekt konnten von Hochschulseite gewonnen werden:

Diese Professoren unterstützen als drei in der Verlags- bzw. Softwarebranche etablierte Mitglieder das Projekt nicht nur persönlich sondern werden auch an geeigneter Stelle Studierende in geeigneter Form (Projektarbeit, Bachelor- und Masterarbeiten) mit in das Projekt einbinden.


Verlagscockpit als Entwicklungsprojekt

Näher vorgestellt wurde das Projekt auf dem Kumavision Kundenforum am 16. Juni 2015 in Stuttgart. Hier konnten auch die ersten Interessenten aus Verlagskreisen gewonnen werden. Das Ziel, im Laufe von zwei bis drei Jahren ein Verlags-Cockpit zu entwickeln, das es durch geeignete Software-Tools erlaubt, das oben angeführte Verbesserungspotenzial zu erschließen, wurde im Juli in einem ersten Workshop näher eingekreist. Moderiert von Ulrich Spiller erarbeiteten die 16 Teilnehmer drei grobe Themengebiete, ohne Einschränkung sowohl von den Medien (Buch, Zeitschrift etc.) wie auch vom Marktsegment (Publikum, Fach, Wissenschaft etc.) her, an denen in drei Projektgruppen die Arbeit aufgenommen wurde. In jeder Arbeitsgruppe sind Vertreter aus Verlagen (bis jetzt dtv, Eugen Ulmer, Franckh-Kosmos, Georg Thieme, ICMedienhaus, Walter de Gruyter), Hochschulen (Hochschule der Medien Stuttgart und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Institut für Buchwissenschaft) sowie Softwareunternehmen (KNK, MSH Medien System Haus GmbH & Co. KG, Klopotek und Redabox) vertreten. Die drei Themengebiete sind:

Die Werstatt wurde 2017 beendet, monentan wird eine Dokumentation erstellt.